Montag, 18. April 2016

Sommer, Sonne, Sonnenhut!

Jedes Jahr um diese Zeit packt es mich immer und ich muss unbedingt einen Sonnenhut nähen. Wie ich an den Zugriffszahlen zu meinen Ebooks merke geht es Euch genau so.
 Ich habe diesmal den normalen Sonnenhut mit der Diva-Krempe genäht. Die Prinzessin wollte unbedingt eine Diva-Krempe, weil das getragen ein bisschen wie eine Blume aussieht (wie sie findet). Weil sie einen großen Hinterkopf hat und mehr Tiefe benötigt, habe ich eine Größe 52 zugeschnitten und unten beim Hutteil auf eine 56 verlängert. So schließt der Hut schön um den Kopf.
 Diesmal habe ich zusätzlich einen schmalen Stoffstreifen aufgenäht und dort das Band zum regulieren eingezogen. Natürlich musste die Schleife gut sichtbar vorne getragen werden. Den Oberstoffhut musste ich zweimal zuschneiden, da beim ersten mal das Stoffmuster nicht genau gepasst hat. Ich hatte zwar aufgepasst, aber anscheinend war das nicht genau genug. Beim zweiten Mal habe ich dann wirklich jedes Teil einzeln zugeschnitten. Innen passt es immer noch nicht, aber das ist mir egal.
Die schönen Baumwollstoffe habe ich von Stoff-Flausen. Die haben eine tolle Auswahl an Patchworkstoffen für solch ein Projekt. Die Blümchen sind leider schon ausverkauft (hier gibt es aber noch andere schöne Blumenstoffe), aber den roten Kombistoff gibt es noch.
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Freitag, 15. April 2016

Freundinnenkleider

Meine Prinzessin war bei Ihrer besten Freundin zum Geburtstag eingeladen. Sie hat sich ein Kleid gewünscht. Da Mädels in dem Alter doch schon sehr kompliziert in der Stoffwahl sind, habe ich der Prinzessin einige Stoffproben mitgegeben. Im Kindergarten durfte sich ihre Freundin dann einen Stoff aussuchen (ich glaube, das war echt der Hit, die nächste Freundin hat auch schon Bedarf zum Geburtstag angemeldet). Ihre Wahl fiel auf die Herzschilder. Eigentlich wollte ich daraus ein Kombi mit dem Hauptstoff für die Prinzessin nähen (die schon ein Kleid aus dem Stoff hat, dass leider inzwischen viel zu klein ist). Jetzt musste ich umdisponieren. Statt einer Kombi gab es zwei Prinzessinnenkleider im Partnerlook. Der Stoff hat zum Glück gerade so gereicht.
 Das hier ist für die Prinzessin.
 Sie hat auch die Spitze für den Saum ausgesucht.
 Das inverse Kleid ist für die Freundin.
 Hier musste ich natürlich auch eine Geburtstagszahl unterbringen. Natürlich mit Glitzersteinen - das war der ausdrückliche Wunsch.
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Freitag, 8. April 2016

Erdbeer-Babyanzug

Schon seit dem Erscheinungstag liegt Paulines Buch hier. Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, auch etwas daraus zu nähen.
 Ich habe mir den Babyanzug vorgenommen. Leider habe ich beim Ausschneiden versemmelt, dass die Vorderkante und der Halsausschnitt ohne Nahtzugaben zugeschnitten werden müssen. Dadurch hatte ich etwas Probleme mit dem Zwickel, aber das nächste mal wird das sicher perfekt. Der Anzug ist nämlich wirklich easy und schnell zu nähen. Wirklich ein schönes Teil zum verschenken.
Der süße Erdbeerstoff, den ihr heute bei Stoff&Liebe bekommt hat perfekt dazu gepasst.

Donnerstag, 7. April 2016

Sweat-Kleid-Jacke

Für mein Wochenende bei Bernina habe ich mir ein Kleid aus Sweat genäht - oder ist es eher eine Jacke? Keine Ahnung. Durch den durchgehenden Reißverschluss konnte ich es oben relativ körpernah nähen und es lässt sich trotzdem super anziehen.
 Auf jeden Fall ist es superkuschelig und war perfekt für das Wochenende. Den Schnitt habe ich selbst zusammengetüftelt. Das hier ist Nr. 2. Versuch Nr. 1 war leider nicht tragbar.
 Das Kleid habe ich mit einem Mandala bestickt. Besonders mag ich die ganzen Paspelnähte.

 Für untendrunter gab es noch ein Shirt aus den Kullern.
 Jetzt schau ich noch schnell bei rums, was die anderen Mädels so gezaubert haben.
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Dienstag, 5. April 2016

Ein Taufkleid

Letztes Wochenende haben wir unsere Prinzessin endlich taufen lassen. Wir hatten das schon viel länger geplant, aber es scheiterte immer an den Terminen. Dafür hatten wir wirklich schönes Wetter und konnten sogar draußen feiern.
Für die kleine Prinzessin war natürlich ihr Taufkleid das allerwichtigste. Sie liebt schöne Kleider und hatte schon sehr genaue Vorstellungen, wie das Kleid aussehen sollte. Vor allem sollte es bis zum Boden gehen.
Die Stoffe für dieses außergewöhnliche Projekt hatte ich schon vor langer Zeit geordert. Allerdings hatte ich eigentlich ein etwa knielanges Kleid geplant. Ich musste also versuchen, das maximale an Länge aus meinem Material herauszuholen.
 Der Schnitt war eigentlich schon gleich klar, das Oberteil ist ein leicht verändertes Kapuzenkleid. Für das Rockteil habe ich die wunderschöne Tüllspitze in der Mitte geteilt und dann die Bahnen  gerafft und an das Oberteil genäht. Von der Länge hat das gerade so gepasst - es ist (fast) bodenlang geworden.
 Unter der Tüllspitze ist eine Lage aus feinem Baumwoll-Batist. Für das Oberteil habe ich sogar zwei Lagen Batist genommen , weil die Tüllspitze so durchsichtig ist, dass man sonst die Nahtzugaben hätte durchscheinen sehen.  Hier hatte mein bestellter Batist nicht mehr gereicht und ich habe für das Futter innen weißen Baumwollstoff genommen, dadurch ist das Oberteil etwas heller geworden als das Rockteil.
 Für untendrunter gab es ein schlichtes, weißes Shirt und eine Leggins aus Viscosejersey. Ich habe mich diesmal bewusst für Viscose entschieden, da er etwas blickdichter ist und schöner fällt als ein Baumwolljersey.
 Den Übergang zwischen Oberteil und Kleid habe ich noch mit einem Samtband zum Binden verziert. Für den festlichen Tag habe ich ihr die Haare in feine Zöpfe geflochten (bei den feinen Haaren echt noch eine ganz schöne Herausforderung!). Sie durfte den Haarschmuck tragen, den ich damals bei meiner Hochzeit im Haar hatte. Da war sie sehr stolz drauf.
In das Oberteil habe ich einen Nahtreißverschluss eingearbeitet. Das nächste mal würde ich ihn aber auch noch in das Rockteil mit einarbeiten, durch die Raffung ist das Anziehen sehr schwierig.

 Wenige Tage vor der Taufe brachte die Prinzessin mir noch von einem Ausflug mit der Oma zu Bastelladen ein Blütenband mit, das unbedingt noch aufs Taufkleid genäht werden sollte. Deshalb habe ich noch eine kleine Schleife angefertigt, die ich dann auf das Samtband genäht habe. Hier konnte ich dann die neue Errungenschaft befestigen.
 Hier noch einmal die schöne Tüllspitze. Ein wirklich wundervolles Material, dass ich sicher auch einmal für mich verwenden werde.
 Vielen lieben Dank auch noch mal an Karin von der rote Faden, die mir so umfangreich beim Zusammenstellen der Materialien geholfen hat.
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Donnerstag, 24. März 2016

Mein Wochenende bei Bernina

Ich bin ja schon sehr lange Bernina-Fan. Eigentlich seit meiner ersten eigenen Nähmaschine - eine Bernina Virtuosa 153 mit der ich noch heute nähe und die mich wirklich noch nie im Stich gelassen hat. Ich habe sie vor ca. 15 Jahren gekauft. Sie war bisher genau einmal beim Service (Schande über mich!) und läuft und läuft und läuft. Als ich dann den Aufruf zu den Bernina Blogger days gelesen habe musste ich mich unbedingt bewerben. Ich habe so gar nicht damit gerechnet genommen zu werden und habe mich umso mehr gefreut als ich die mail von Sinje in meinem Postkasten gefunden habe.
Klopfenden Herzens bin ich dann am Freitag Nachmittag im Hotel Feldbach (das zu Bernina gehört) eingetrudelt. Nach dem einchecken bin ich gleich rüber ins Kreativ-Center von Bernina gelaufen.
 Das Haus kann man als Nähfreak wirklich nicht übersehen. Ich hatte den Bernina-Schriftzug schon von der S-Bahn aus entdeckt.
Dort hatten wir ein kurzes Kennenlernen. Mit mir waren 20 andere Bloggerinnen eingeladen. Ich war sehr neugierig, da ich manche der Blogs wirklich schon sehr lange lese und man sich in der Zeit doch auch versucht eine Person hinter dem Blog vorzustellen.
Foto: M. Fluri
Neben den Bloggerinnen haben wir natürlich auch das Bernina Spezialistenteam kennen gelernt. Birgit, Mirjam und Sarah haben uns als Nähspezialisten unterstützt. Daneben waren noch Sinje als Organisatorin, Mathias, Nicole und all die anderen die uns rund um die Uhr betreut haben. Ich war begeistert von dem herzlichen Empfang und der freundlichen Atmosphäre. Bernina, das ist kein großer Konzern, der einfach seinen Weg geht. Die Mitarbeiter waren wirklich ehrlich an unserer Meinung interessiert und haben diese auch gut angenommen.
Den ersten Abend haben wir in der Burg Hohenklingen bei einem fantastischen Abendessen verbracht. Leider habe ich meine Kamera nicht dabei gehabt, ich habe es wirklich bereut. Man hat von der Burg aus einen wundervollen Ausblick über den Bodensee bis in die Berge. Eine wirklich schöne Location für Feste und Feierlichkeiten.
Unser Zimmer im Hotel Feldbach hatte einen wundervollen Blick auf den Bodensee. Morgens wurden wir von Vogelgezwitscher geweckt. Nach einem reichhaltigen Frühstück ging es dann gleich wieder rüber ins Kreativ Center. Dort bekamen wir diverses Nähmaschinenzubehör gezeigt und durften dieses auch sofort ausprobieren. Ich bin ja ein bekennender "Füßchenfetischist" und habe eine große Sammlung an Nähmaschinenfüßchen. Ich wechsele die Füßchen auch während eines Nähprojektes quasi nach jeder Naht um immer die optimalen Ergebnisse zu bekommen. Bestimmt habt ihr in meinem Videos und Ebooks schon meine Vorliebe für den Obertransportfuß oder den Schmalkantfuß Nr. 10 gesehen.
Wir durften an der Bernina 580 und an der Bernina 790 nähen. Ich saß vor der großen 790er und war wirklich beeindruckt. Durch die 9 mm breite Stichplatte hat man eine tollen Auswahl an Zierstichen, Nähalphabeten und kleinen Stickereien. Da könnte ich echt schwach werden, auch wenn ich mit meiner Maschine wirklich sehr zufrieden bin.
Wir bekamen noch den Ruffler gezeigt, ein wirklich faszinierenden Kräuselfuß (den ich auch in meiner Sammlung habe) und der hervorragend funktioniert. Perfekt, wenn ihr auch kleine Kinder habt, die auf Rüschen stehen. Damit wird das Kräuseln zum Kinderspiel. Hier habe ich eine schmale Spitze mit dem Ruffler stark gekräuselt.
Ganz fasziniert war ich aus vom Kreisstickapparat. Auf den habe ich schon länger ein Auge geworfen. Man kann damit die allerschönsten Mandalas sticken indem man die Zierstiche der Nähmaschine nutzt. Hier habe ich ein paar davon getestet.
Ein weiteres Zubehörteil, dass mich sehr beeindruckt hat war den Bandeinfasser. So schnell und sauber habe ich Schrägband noch nie festgenäht Die Nähte sind wirklich auf beiden Seiten perfekt gleichmäßig und selbst die Kurven gelingen ohne große Schwierigkeiten. So knappkantig habe ich noch nie mit Schrägband eingefasst.
Der Paspelfuß und der Biesenfuß wurde uns auch gezeigt. Diese habe ich aber nicht mehr geschafft auszuprobieren. Bei meinen Bloggerkolleginnen findet ihr aber ganz tolle Beispiele dafür.
Am Nachmittag durften wird dann unter Verwendung dieser Spezialfüße eine Schürze nähen.
Herausgekommen sind eine Sammlung von ganz vielen unterschiedlichen Exemplaren.
Es war wirklich faszinierend, wie wir alle mit dem gleichen Material solche individuellen Schürzen gezaubert haben.
Foto: M. Fluri
Als Abschluss haben wir dann bei einem "Meet and Greet" den Bernina Chef Herrn Ueltschi kennen gelernt -  das Oberhaupt dieser großen Familie, die er mit viel Wärme und Charisma führt. Für den Abend war ein besonderes Event geplant. Eine Kitchen Party. Dort gab es ein 17 gängiges Menü, dass an verschiedenen Stationen im Haus verteilt war. Man konnte sich die einzelnen Gänge aussuchen und dann bei der entsprechenden Station abholen. Ich habe es nicht geschafft alle 17 Gänge zu probieren (manche waren auch nicht vegetarisch) aber das, was ich gegessen habe war absolut köstlich.
Foto: M. Fluri
Anschließend haben wir Roulette gespielt (alles verloren) und sind dann noch bis nach Mitternacht zusammen gesessen und haben geredet und gelacht.
Foto: M. Fluri
Für den letzten Vormittag war die Bernina Werksführung geplant. Bernina produziert noch immer zwei Maschinen der Spitzenklasse in der Schweiz. Die anderen Maschinen werden inzwischen aus Kostengründen in Thailand produziert. Aber auch hier wird auf den hohen Bernina Qualitätsstandart geachtet.
Foto: M. Fluri
In der Eingangshalle des Berninawerks war ein kleines Nähmaschinenmuseum untergebracht. Wunderschöne Stücke (nicht nur von Bernina) waren dort zu bewundern.
Bei Bernina in der Schweiz wird eine Maschine von einem einzelnen Arbeiter zusammengebaut. So ist jeder wirklich selbst verantwortlich für jeden seiner Arbeitsschritte. Zwei bis drei Maschinen werden auf diese Weise am Tag pro Person produziert.
 Der Leiter der Montage, Herr Horn konnte uns mit jedem seiner Worte die Begeisterung für Nähmaschinen vermitteln.
 Ständig werden die Maschinen weiterentwickelt um den besten Nähkomfort und das schönste Nahtbild zu garantieren.

Jedes Bauteil wird mehrfach getestet um später einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.



Nach den vielen Eindrücken durften wir uns noch mit einem kleinen Imbiss stärken.


Danach hieß es Abschied nehmen. Das war wirklich das Schwerste am ganzen Wochenende. Ich habe die Mädels alle so lieb gewonnen und wäre am liebsten dort geblieben. Weitere Berichte von den wundervollen Tagen findet ihr bei Bernina.
#berninabloggerdays
*der Aufenthalt bei Bernina wurde gesponsert, die Meinung ist meine eigene*